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2010
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Die Abendrott macht bereits zum zehnten Mal die Runde
durch das Dorf. Unter der Führung von Ras Rottwas,
Andy der Mohrhahn, sind regelmässig in der Abendrott
60(!) und mehr Maskeraden zusammen. Zum 10-jährigen
Jubiläum ziehen neben der Seebner-Rott auch Rotten aus
Schwyz, Ibach und Steinen durch das Dorf. Kurz vor
Mitternacht treffen sich alle Rotten gemeinsam auf dem
Seerütiplatz zum gemeinsamen ausnüsseln.
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Ein bescheidenes Dörfchen mit kaum 1000 Einwohnern.Ein paar Bauern, Handwerker, Lädeler, Beizer, Zeughäusler, Bähnler, Pöstler, Fabrikarbeiter samt den dazugehörenden (noch nicht selbstverwirklichten) ? Hausfrauen und (überaus braven) Kindern. 5 Tante Emma-Läden, 3 Metzgereien, 2 Bäckereien.11 Wirtshäuser: Schwyzerhof, Rössli, Mythenblick, Bahnhöfli, Gotthard, Rosengarten, Bauernhof, Löwen, Schäfli, Kreuz und Seehof. 6 Vereine: Schützenverein, Feldmusik, Kirchenchor, Samariterverein, Feuerwehr, Einwohnerverein.
Damals hatten nur wenige die 48-Stundenwoche, der freie Samstag war noch unbekannt, auch die Büros hatten am Samstag und die Post und die Läden gar am Sonntag geöffnet.
Dafür war bester Zusammenhalt im Dorf. Alles war froh, wenn ein paar führende Männer etwas ausheckten, das zeigen konnte, dass auch die Seebner, die jahraus, jahrein im Schatten des "mächtigen" Schwyz stehen, etwas Eigenes vorzuzeigen haben. Und sei's auch nur ein Stück selbstgebastelte Fasnacht. Es brauchte keine grosse Organisation, kaum etwas Schriftliches. Jeder kannte jeden, seine Vorzüge und seine Schwächen. "Du machst das und Du machst jenes, zeig was Du kannst." Jeder war bereit. Halbe Nächte durch wurde gearbeitet, warum auch nicht, alle freuten sich als es schliesslich klappte.
Quelle: Jubiläumsschrift 94
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