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05.09.2010
 
 
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Einige Eckdaten der Negusgesellschaft:

1936

Gründung der Negusgesellschaft

1950

Umbenennung in Fasnachtsgesellschft

1961

Neugründung der NEGUS-GESELLSCHAFT ADDIS-A-SEEBA

1961

Genehmigung der ersten Statuten

1969

Erster Staatsempfang unter Negus Negesti XV, Paul Kistler

1970

Genehmigung der zweiten Statuten

1976

40 Jahre NEGUS-GESELLSCHAFT ADDIS-A-SEEBA,
Staatsempfang unter Negus Negesti XIX, Fredi Hüppin

1986

50 Jahre NEGUS-GESELLSCHAFT ADDIS-A-SEEBA,
Staatsempfang unter Negus Negesti XXIII. Erich Gramlich

1994

Genehmigung der dritten Statuten

1996

60 Jahre NEGUS-GESELLSCHAFT ADDIS-A-SEEBA,
Staatsempfang unter Negus Negesti XXVIII; Alfred Neff

2001 Neuorganisation des Ras Kollegiums und Genehmigung
der neuen Neguanische Reichsverfassung (Statuten)
2001 Zm ersten Mal zieht die Abendrott am Samstagabend,
vor dem Staatsfeiertag durch die Gassen von Addis-a-Seeba.
Ins Leben gerufen hat die Abendrott der damalige
Ras Rottwas, Hugo die Galle.
2007 Die neu hergestellten "Gwändli" von Seefax und Zünggälä-Huu
sind zum erstenmal in der Rott unterwegs. Die Holzmasken
wurden durch Ras Rottwas Hugo die Galle geschnitzt.

2010

Die Abendrott macht bereits zum zehnten Mal die Runde
durch das Dorf. Unter der Führung von Ras Rottwas,
Andy der Mohrhahn, sind r
egelmässig in der Abendrott
60(!) und mehr Maskeraden zusammen. Zum 10-jährigen
Jubiläum ziehen neben der Seebner-Rott auch Rotten aus
Schwyz, Ibach und Steinen durch das Dorf. Kurz vor
Mitternacht treffen sich alle Rotten gemeinsam auf dem
Seerütiplatz zum gemeinsamen ausnüsseln.

   
   

Seewen im Jahre 1936:

Ein bescheidenes Dörfchen mit kaum 1000 Einwohnern.Ein paar Bauern, Handwerker, Lädeler, Beizer, Zeughäusler, Bähnler, Pöstler, Fabrikarbeiter samt den dazugehörenden (noch nicht selbstverwirklichten) ? Hausfrauen und (überaus braven) Kindern. 5 Tante Emma-Läden, 3 Metzgereien, 2 Bäckereien.11 Wirtshäuser: Schwyzerhof, Rössli, Mythenblick, Bahnhöfli, Gotthard, Rosengarten, Bauernhof, Löwen, Schäfli, Kreuz und Seehof. 6 Vereine: Schützenverein, Feldmusik, Kirchenchor, Samariterverein, Feuerwehr, Einwohnerverein.

Damals hatten nur wenige die 48-Stundenwoche, der freie Samstag war noch unbekannt, auch die Büros hatten am Samstag und die Post und die Läden gar am Sonntag geöffnet.

Dafür war bester Zusammenhalt im Dorf. Alles war froh, wenn ein paar führende Männer etwas ausheckten, das zeigen konnte, dass auch die Seebner, die jahraus, jahrein im Schatten des "mächtigen" Schwyz stehen, etwas Eigenes vorzuzeigen haben. Und sei's auch nur ein Stück selbstgebastelte Fasnacht. Es brauchte keine grosse Organisation, kaum etwas Schriftliches. Jeder kannte jeden, seine Vorzüge und seine Schwächen. "Du machst das und Du machst jenes, zeig was Du kannst." Jeder war bereit. Halbe Nächte durch wurde gearbeitet, warum auch nicht, alle freuten sich als es schliesslich klappte.

Quelle: Jubiläumsschrift 94

 

 
 
 
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